Archiv für Oktober 2007

Pott loves us!

Als medienaffine Menschen haben wir gestern - nicht zuletzt durch den “Spiegel” erinnert - die Webadresse www.derwesten.de aufgerufen. Vielleicht, um zu sehen, was die frühere Erste-Liga-Bloggerin Katharina Borchert alias Lyssa dort als WAZ-Internetchefin fabriziert hat. Vielleicht aber auch, um uns angesichts des ambitionierten Lokal-Web-Projekts mal wieder zu denken: Mei, was könnte eine gewisse große Münchner Zeitung nicht alles derreißen, wenn sie sich statt auf überteuerten Wein, recht lieblos editierte Bücher und B-Prosa überflüssige Fotostrecken mal wieder auf ihr eigentliches Geschäft besinnen würde.

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Ein guter Tag! (Screenshot derwesten.de)

Man soll den Tag nicht vor der Cloud loben!

Bevor wir uns nun jedoch weit durch das Angebot von derwesten.de klicken konnten, fiel uns gleich die dem Webzwonull geschuldete Tag Cloud auf. Und dort, an prominenter Stelle, niemand geringeres als: München! Dass Düsseldorf, Dortmund und Essen zu den lokalen Favorites zählen, macht Sinn. Sogar bei der Erwähnung Berlins müssen wir uns eingestehen, dass es sich da - trotz aller Unzulänglichkeiten - ja um unsere Hauptstadt handelt. Aber München? Was München da oben im Westen bloß so beliebt? Oder ist das alles nur ein durch den im Pott üblichen übermäßigen Pils-Konsum, den Missbrauch aggressiver Haarfärbemittel und allgemeine Dialekt-Vergehen hervorgerufener System-Fehler?

Dat mer dat noch erläwe dürfe!

Nein, man muss ganz nüchtern konstatieren, dass wir hierzustadt einfach reichlich von all dem haben, was des Ruhrgebietlers Herz schneller schlagen lässt: Fußball (mehrere große erfolgreiche Vereine, ein großes, erfolgreiches Stadion), Bier (Augustiner, Paulaner, Hacker, Oktoberfest und so fort) und Kohle (Grünwald, Bogenhausen, Lehel). Wat kütt, dat kütt. Oder so.

30. Oktober 2007 mawa Kommentieren

Mein Leben als Kopfhörer

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben? Quatsch, so etwas können nur extrem fantasielose Menschen oder solche mit dem Erlebnisradius einer Mutter Theresia sagen. Die schönsten Geschichten (aber auch die langweiligsten, die grausigsten, die überflüssigsten) schreiben freilich Schriftsteller (oder Drehbuchautoren, Comiczeichner und manchmal vielleicht auch Blogger). Vor diesem Hintergrund unterlassen wir es, im Zusammenhang mit den von Montag bis Mittwoch im m.c. müller stattfindenden “Kopfhörer-Parties” das übliche PR-Gedöns nachzubeten, demzufolge diese nun endlich auch nach München kommende Idee (nämlich: die Gäste werden per Kopfhörer beschallt) gerade der Trend in den Weltstädten dieser Welt sei.

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Die Party findet in deinem Kopf statt (Foto: T. Simon/stock.xchng)

Huhn im Glockenbach

Vielmehr verweisen wir auf den erst kürzlich vom Nachttisch geräumten Roman “Du liebst mich, du liebst mich nicht” des großartigen New Yorker Autors Jonathan Lethem (unbedingt lesen:”Festung der Einsamkeit“). In dem im Sommer auf deutsch erschienenen Buch geht es um eine aus vier Freunden bestehende Band, die ihren Durchbruch auf eben einer solchen Kopfhörer-Party hat. Nu könnte man freilich die berühmte Frage stellen, ob das Huhn oder doch das Ei zuerst dagewesen ist - ob also Herr Lethem das Leben kopiert hat oder das Leben den Schriftsteller.

Sauberer Soundtrack

Man kann’s aber auch lassen und stattdessen dem aufgeregt kieksenden Mädchen, das einem im m.c. müller mit Headphones auf dem Schädel entgegenbrüllt, man wohne hier gerade dem aktuellen Trend aus Newyorklondonamsterdam bei, souverän entgegnen: “Ah, geh her, das ist doch alter Kaffee. Hab ich schon vor Monaten in einem Buch gelesen! Und außerdem: Ich hab meinen eigenen Soundtrack dabei. Magst mal hör’n?”

29. Oktober 2007 mawa 1 Kommentar

Hot Hot Hot

Wer sich.
So wie wir.
Dieser Tage.
An einem der Stände.
In der Fußgängerzone.
Heiße Maroni gekauft hat.

Maroni Kastanie
Schirmherrschaft (Foto: A. Cerin/stock.xchng)

Kommt nicht umhin.
Der Stadt München.
Dafür zu danken.
Dass sie.

Im Abstand von ca. 20 Metern.
Mülleimer aufgestellt hat.
DIN Norm.
Danke.

(Was aber noch lange kein
triftiger Grund ist, dem Herrn
Ude eine ungefähr fünfzehnte
Amtszeit zu gönnen. Oder?)

27. Oktober 2007 mawa 5 Kommentare

Leopoldstraße kills me

Es gibt Food-Blogs und Pop-Blogs und Befindlichkeits-Blogs und Nerd-Blogs und viel zu wenige München-Blogs, aber dafür sicher noch fünfzigtausend weitere Special Interest-Seiten, die von entsprechend interessierten Menschen vollgetextet und von anderen wiederum gelesen werden. Den meisten von ihnen ist gemein, dass darin über Aktuelles berichtet wird, über gerade Erlebtes, gerade Geärgertes, gerade Gefreutes. Der gute alte Schwenk aus dem Leben, die Geschichte, die um zwei Uhr nachts am Bistro-Tisch ausgepackt wird, die Lebensweisheit, das Erfahrungsschätzchen hingegen (History Blogging gewissermaßen) wird erstaunlich selten zwischen zwei Webseiten gepresst.

schwabylon
München leuchtete (Foto: diskostu/flickr CC)

Mythos-Surfing

Umso mehr haben wir uns gefreut, als wir vor Kurzem den neuesten einen weiteren [Korrektur 26.10.], äh, Sub-Blog, des Münchner Viel-Schreibers, Teilzeit-Buchhändlers und ganz offensichtlich Schwabing-sozialisierten Dorin sowie des umtriebigen Hundehalters Narziss a.k.a. Marc entdeckt haben. Den treffenden Namen Schwabylon (ein Blog-Beitrag zu dem legendären Gebäude ist übrigens auch bei dem Herrn, der das obige Photo gemacht hat, zu finden) trägt der jüngste Streich der beiden Blogger. Allein schon die großartigen Bilder vom Horror-Charly, den wir nachgeborenen Spießer natürlich nur als Knoff Hoff-Männchen kennen, sind den Besuch von Schwabylon wert.

Mehr Brust für den Boulevard!

Nur: Ein bisserl schwach auf der Brust ist der neue Blog noch. Gerade mal zwei Einträge bisher. Wir vermuten sind uns sicher: Da ist doch noch mehr drin! In seinen Kommentaren auf isarstadt.de haben Dorin und Marc doch schon wiederholt durchblicken lassen, dass noch so manche Story aus den guten alten Zeiten in ihnen schlummert. Raus damit!

25. Oktober 2007 mawa 8 Kommentare

Leb Kuchen

Eigentlich hat’s ja fast schon Tradition, dass man sich - kaum sind der letzte Wies’n-Rausch verrauscht und die gesunde Gesichtsfarbe vom Sommerurlaub verblasst - über die fortan vorherrschende Pre-Weihnachtsseeligkeit im Einzelhandel aufregt. Braucht’s jetzt wirklich schon dem Niko seine Läuse, Girlandengaudi und Glühweinerlichkeit, wird da gefragt und dann auf den hoffnunglos konsumistischen Zug des Ganzen hingewiesen. Statt uns in die Meute der Magenbrot-Motzer einzureihen, wollen wir hier aber mal die Lanze den Lebkuchen dafür brechen, das ganze Brimborium zu genießen, statt drüber zu granteln.

Ausstechfigur
Heuer back ma uns a Voodoo-Pupperl (Foto: S. Schleicher/stock.xchng)

Süßer der Schlachthof nie leuchtet

Zum Beispiel: Vor ein paar Tagen sind wir abends im Schlachthofviertel, dem wahrscheinlich schlechtest beleuchteten Quartier Münchens, frustiert auf der Suche nach einem Parkplatz herumgekurvt. Ein kleines bisserl unseren inneren Grinch beruhigt hat da schon der Anblick der festlichen Beleuchtung eines der Backsteingebäude in der Zenetti-Straße (eine Weinhandlung, wenn uns nicht alles täuscht - direkt gegenüber von der Schlachthof-Wirtschaft). Kitsch? Stromverschwendung? Perfide Absatzsteigerungsmaßnahme? Ja, klar. Aber schee is scho.

Kuschlige Kaffeesätze

Oder: Heut früh die Verkäuferin in der Lindwurmstraßen-Filiale eines großen Kaffeerösters (bei dem es mittlerweile genausowenig ums Verkaufen von Kaffee geht wie in den Tankstellen um’s Benzin): “Ach, ein Kalender zum Selbstgestalten? Da wird sich aber jemand freuen…” - grummel - “… einen Glücks-Cent retour für Sie …” - oh je - “… und ein wunderschönes Wochenende noch…” - äh, ja, danke, Ihnen auch. Die ganze Breitseite des weihnachtlich-wohligen Shopping-Sprechs. Und das Mitte Oktober! Aber: Hat’s uns geschadet? Nö. Hätten wir’s lieber gehabt, wenn die Dame hinterm Tresen genauso verbissen dreingeschaut hätte wie wir? Nö. All die frohlockende Freundlichkeit mag vielleicht nicht direkt von Herzen kommen, sondern aus dem gerade absolvierten Motivations-Seminar, aber eigentlich ist’s doch besser als die übliche Münchner Madigkeit.

Spekulatius macht spröde

Nun mag man freilich fragen: Hat uns am Ende der vorzeitige Genuss von Spekualtius spröde gemacht? Sollten wir dem Thema nicht viel kritischer gegenüber treten? Dem ersten Warenhaus-Weihnachtsmann, mit dessen Sichtung wir ungefähr Anfang November rechnen, kräftig einen in die Walnüsse geben? Im Supermarkt Brandreden vor dem Bahlsen-Regal halten? Ach was, wir gehn heut Abend einfach in eine x-beliebige Münchner Boazn und überzeugen uns angesichts der munter drauflos grantelnden Bedienungen, dass die Welt noch dieselbe ist wie zuvor.

20. Oktober 2007 mawa 6 Kommentare

Kill your television (Tue ta télé)

You don’t know what you got ’til it’s gone. Oder in diesem Fall: Vous ne savez… Aber lass ma das besser. Bevor einer (ein Muttersprachler) heult. Die Sache ist folgende: Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, der aufmerksamen Zeitgenossen ja bereits Anfang des Jahres durch allerlei Fisimatenten bös aufgefallen ist, hat über die Sommerferien mal eben den französischsprachigen Fernsehsender TV5 aus dem Münchner Netz gekickt. Wohlgemerkt: Wie die Bad Cableguys verlauten lassen, ist die Station in der Isarstadt auch weiter empfangbar. Aber nur digital, nicht mehr analog. Wir sagen: Große Merde!

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Der Turm funkt nimmer. (Foto: C. Libert/stock.xchng)

Zappen im Zappendustern

Würden wir jetzt behaupten, TV5, die etwas schräge, immer ein bisserl auf Fete gebürstete Schwester anderer international ausgerichteter Sender wie z.B. der Deutschen Welle, regelmäßig und mit Vorsatz angeschaut zu haben, wäre das glatt gelogen. Aber irgendwie war’s eine der liebsten Zapping-Verweilstationen. Und da zu befürchten steht, dass der Rausschmiss aus dem Münchner Analognetz nicht solch große Proteste provoziert, wie das zuletzt etwa bei den Diskussionen um die Radiosender FM4 und Zündfunk der Fall war, bleibt uns wohl nur, leise “Au revoir” zu sagen (was ja nix anderes heißt als: Auf Wiedersehen. Wieder! Sehen! Irgendwann. Im teuren Digitalnetz).

Tour de télécommande

Wir sagen au revoir zu der undurchschaubaren Programmstruktur des Senders, die bei Teletext-Recherchen zu solch lustigen Überlegungen geführt hat, ob wir wohl in der selben Zeitzone sitzen wie die Fernsehzuschauer in Burkina Faso. Wir sagen au revoir zu den großartig hergeschminkten silberbeschopften Herrn, die in 70er-Jahre-Kitsch-Deko pompöse Revueshows und Ratespielchen moderiert haben. Zu der auf den ersten Blick beknackten, auf den zweiten genialen Idee, Filme im französischen Original mit französischen Untertiteln auszustrahlen. Und vor allem zu den Musikvideos, die uns dem Pop francais nähergebracht und uns auf manchem Münchner Tour de France-Abend wissend dreinblicken haben lassen. Bloß gut, dass uns als Ersatz noch das sonntägliche “Petit déjeuner musical” auf dem Tivoli-Blog bleibt - da hat Kabel Deutschland zum Glück mal nix reinzupfuschen. Oder?

P.S. zum Thema “Wer zuletzt lacht”: Unser aller Lieblings-Ösi-Funker von FM4 feiern am 27. Oktober mal wieder hierzustadt. Wie gewohnt in der Muffathalle. Wie gewohnt gut. Und sogar noch besser: Zur Feier der Feier gibt es eigene MP3-Compilation zum Download.

16. Oktober 2007 mawa 6 Kommentare

Unsre Stimme

Trikont. 33 1/3 Jahre. Da kann man viel zu sagen. Man kann es aber auch kurz fassen. Wir verweisen deshalb auf den Blog-Beitrag der Stagediven (wie immer mit Hörbeispielen). Und sagen: Wenn diese Welt eine gerechte ist, wird die Geburtstags-Veranstaltung am 20. Oktober in der Reithalle mit Bernadette La Hengst, Attwenger und anderen ratzfatz ausverkauft sein (also: schnell, schnell Tickets kaufen!). Und natürlich: großartig werden.

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Our voice. Our master. (Bild: trikont.de)

An dieser Stelle auf die Schnelle nur noch fünf gute Gründe. Für Trikont. Für das Konzert. Für kleine, mit Liebe betriebene Labels aus München und anderswo. Für CDs. Für Schallplatten. Für Musik ganz allgemein. Und überhaupt.

1) Rocko Schamoni - Gegen den Staat
2) American Polka
3) Bernadette La Hengst - Weh tun
4) Universal Gonzalez - Glasboodenboot
5) Rare Schellacks aus München

13. Oktober 2007 mawa Kommentieren

Angebot & Nachfrage

Während unsereins nach dem zweiwöchigen Ausnahmezustand namens Wies’n die Lederhos’n gegen die dezente Arbeitskluft eintauscht, wieder regelmäßig isst und trinkt und (unter einer wärmenden Woll-Überdecke) schläft, landet der Andi grad mit seinen goldbeschlagenen Hermès-Koffern in der Karibik. Die Miriam baut sich ein Einfamilienhaus an der Cote d’Azur. Und der Max nimmt ein Onkel Dagobert-Bad in seinem mit Hendl-Gutscheinen gefüllten Swimmingpool. Weil: Der Andi, die Miriam und der Max haben sich in den vergangenen 16 Tagen als Oktoberfest-Bedienungen verdingt. Und sind demzufolge jetzt so unermesslich reich, dass sie nie wieder was anderes werden arbeiten müssen.

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Kehraus (Foto: sist/isarstadt.de)

Komm, hol die Scheine raus

Ist natürlich Quark. Auch wenn uns als Uneingeweihten die seit vielen Jahren kursierende Summe von 10.000 Euro immer halbwegs glaubhaft und trotzdem nach verdammt viel Geld klang (abzüglich Steuern, versteht sich - und auch nur als Spitzenverdienst besonders versierter Krugerlschlepper) müssen wir ganz ehrlich sagen: Wer von uns will diesen Knochenjob wirklich machen, wer würde es durchstehen? Zwölf bis 14 Stunden im Bierzelt-Mief. Klaustrophobische Enge. Achtzig mal am Tag “Komm hol das Lasso raus” und “Ein Stern, der deinen Namen trägt“. Schon mal läppische vier, fünf volle Maßkrüge quer durch einen Biergarten geschleppt? Eben! Insofern haben wir allergrößten Respekt vor den Wies’n-Bedienungen. Insbesondere denen, die trotz allem noch mal ein nettes Wort oder einen kehligen Scherz über die Lippen bringen.

Ein bisserl Renommé is immer schee

Unschön war daher ein Erlebnis von gestern Abend, kurz vor knapp: Als im Paulaner-Zelt die meisten Bedienungen auf der Empore standen, um im wohlverdienten Applaus zu baden und mit der Band das letzte Lied anzustimmen, flitzte eine junge Dame noch eifrig durch die Gänge. Mögt’s no a Maß? Naja, wennst schon so fragst. Da langen wir doch noch ein letztes Mal zu. Macht zehn Euro! Wie bitte? Ein Scherz? Kein Scherz, kein Lächeln, habt’s schon recht verstanden: Zehn Euro - oder es gibt nix mehr zu trinken. Dreist? Ohne Frage! Aber vor allem: dumm. Denn mit solch einer Vorstellung kann man das gesamte Theater in Mißkredit bringen, das Renommé all der anderen Beteiligten ruinieren.

Hornhautraschpler is my Homeboy

In diesem Sinne rufen wir der einzelnen jungen Dame nachträglich zu (denn im Moment des Moments hat es uns die Sprache verschlagen): Bitte, bitte, lass dich nächstes Jahr nimmer auf der Wies’n blicken. Es gibt genug andere Leute, die deinen Job gern hätten und ihn sicher besser machen. Versuch’s doch lieber mal damit, Klingeltöne im Netz zu verchecken oder Hornhautraschpler in der Fußgängerzone. Da soll man auch reich werden können mit. Hat uns jemand gesagt.

8. Oktober 2007 mawa 3 Kommentare


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